B-Wurf  *27.4.2013
Quiet Passion of Fridolin's Flat x Feltis von Rethwischhöh

Auf dieser Seite berichten wir laufend über die Entwicklungen rund um unseren B-Wurf

Stammbaum ~ Quincey & Feltis ~ Gewichtstabelle ~ Videos

 

It's time to say goodbye... Unsere Welpen beziehen ihr neues Zuhause

Unsere Welpen werden mehrfach entwurmt und geimpft, bevor sie uns verlassen. Natürlich tragen sie zudem bereits ihren Mikrochip, werden mit einem EU-Impfpass und FCI-Papieren ausgestattet. Darüber hinaus erhält jeder Welpe ein von uns zusammengestelltes Startpaket. Es beinhaltet eine von uns verfasste Broschüre mit Bildern sowie vielen Anregungen zu Alltag, Erziehung, Ausbildung, Ernährung und Gesundheit des Flatcoated-Retrievers. Auch eine Retrieverpfeife, eine Decke mit dem Geruch des Rudels, ein gebrauchtes Spielzeug sowie eine Ration des gewohnten Futters sind dabei.

15.7.2013 - Flat Diamond's Be My Sunshine ' Sunny' verlässt uns

Nun hat auch Sunny ihre Reise in ihr neues Leben angetreten. Da Frauchen noch arbeiten musste, durfte sie bis dato bei uns im Rudel bleiben. Sie wird mit ihrem neuen Rudel in Oberösterreich leben und wir warten gespannt auf erste Nachrichten.

Flat Diamond's Be My Sunshine 'Sunny'

 

 

4.7.2013 - Flat Diamond's Breeze Of Magic 'Benny' verlässt uns

Benny trat heute seine Reise nach Vorarlberg an, wo er bei Werner und seiner Familie leben darf. Wie wir bereits erfahren durften, hat Benny die Fahrt sehr gut gemeistert - trotz einiger Aufregung rund um einen Unfall kurz vor Innsbruck. Auch seine erste Mahlzeit hat er - von Hand und im Liegen (!) - mit Genuss verspeist sowie seine neue Umgebung ein wenig erkundet, um schlussendlich unter dem Sessel von Herrchen in einen tiefen Schlaf zu fallen. Wir schätzen uns glücklich, dass Benny bei Werner und seiner Familie ein sehr schönes Zuhause hat.

Flat Diamond's Breeze Of Magic 'Benny'

 

30.6.2013 - Flat Diamond's Black Lady 'Baja' verlässt uns

Baja bezieht heute ihr neues Zuhause in Südtirol bei Karl & Christine und ihren (großen) Kindern. Nun warten wir gespannt auf eine erste Nachricht über den Verlauf der Reise und die Ankunft. Baja hat dort einen wunderbaren Platz und wir freuen uns, dass diese liebe, kleine und aufgeweckte Hündin dort leben darf.

Flat Diamond's Back Lady 'Baja'

 

30.6.2013 - Flat Diamond's Brisky Betty Lou 'Fly' verlässt uns

Fly trat heute ihre Reise nach Nordrhein-Westfalen an, wo sie in Zukunft bei Claudia & Helmut leben darf. Wir danken beiden für ihren netten Besuch, dafür, dass sie eine weite Reise auf sich nahmen und freuen uns schon sehr auf erste Nachrichten von Fly. Darüber hinaus schätzen wir uns glücklich, dass diese charmante Hündin bei Claudia & Helmut ein wunderbares Zuhause bekommt. Unser Dank gilt hier insbesondere auch Anke Kück - sie hat den Kontakt hergestellt.

Claudia & Helmut mit Fly

 

28.6.2013 - Flat Diamond's Born To Love 'Kira' verlässt uns

Kira trat heute ihre Reise nach Salzburg an, wo sie bei Gerhard & Claudia sowie den beiden Töchtern Nina und Sara leben darf. Auch sie hat die Autofahrt gut gemeistert und bereits ihr neues Zuhause erkundet. Anschließend hat sie erst einmal 3 Stunden geschlafen - schließlich will die Reise und die Umstellung mit Ruhe verarbeitet werden. Wir schätzen uns glücklich, dass unsere 'Kleinste' dort einen sehr schönen Platz hat.

28.6.2013 - Flat Diamond's Beat'n Dance 'Leo' verlässt uns

Leo lebt nun in Kufstein bei Monika und Wolfgang und ihren beiden erwachsenen Söhnen. Er darf Frauchen und Herrchen täglich ins Büro begleiten. Es ist schön zu wissen, dass dieser liebe Bube dort einen sehr schönen Platz - noch dazu in unserer Nähe - hat.

Flat Diamond's Beat'n Dance 'Leo'

 

27.6.2013 - Flat Diamond's Best Charming Bingo-Boy verlässt uns

Bingo ist nun in Oberösterreich zu Hause. Die Autofahrt verlief problemlos, Bingo hat während der Fahrt brav 'gemeldet', weil er sich lösen musste und im Anschluss sein neues Zuhause erkundet. Es ist uns eine Freude, diesen smarten Buben so gut aufgehoben zu wissen.

Flat Diamond's Best Charming Bingo-Boy

 

26.6.2013 - Flat Diamond's Beach Boy 'Timmy' verlässt uns

Timmy
lebt nun in Niederösterreich bei Alex. Die Autofahrt hat er gut gemeistert, nach ein wenig Quieken hat er gute 2 Stunden geschlafen. In seinem neuen Zuhause angekommen, hat er nach einer kleinen Mahlzeit und einer Spielrunde von 00:30 bis 6 Uhr in der Früh geschlafen. Wir wissen diesen charmanten Buben bei Alex und Sabine in sehr guten Händen. Timmy darf den Büroalltag von Alex tagtäglich bereichern.

Flat Diamond's Beach Boy 'Timmy*

 

24.6.2013 - Flat Diamond's Babble Funny 'Funny' verlässt uns

Funny liebt nun auf Sardinien bei Sandra und Hans Georg. Die Autofahrt nach München und den Flug nach Sardinien hat Funny bereits sehr gut überstanden - wobei ihr der Flug offensichtlich mehr Spaß gemacht hat. :-), Es ist fein zu wissen, dass diese bezaubernde Hündin dort einen sehr schönen Platz hat.

Flat Diamond's Babble Funny 'Funny'

 

 

22.6.2013 - Flat Diamond's Beautiful Boy Balu 'Balu' verlässt uns

Balu
  lebt  nun in Bayern bei Franzi & Kurt. Er hat die Reise in sein neues Zuhause und die erste Nacht sehr gut gemeistert, wie wir am Tag darauf erfahren durften. Wir wissen diesen lieben Rüden in sehr guten Händen und freuen uns darauf, ihn und euch immer mal wieder treffen zu können.

Flat Diamond's Beautiful Boy Balu

 

 

 

Nachstehend berichten wir  über die Entwicklung unseres B-Wurfes. Im Zentrum steht dabei einerseits die Entwicklung der Welpen in den einzelnen Lebenswochen und andererseits unser Alltag mit dem quirligen Rudel.

8. Lebenswoche - Sensible Phase (3. - 15./16. Lebenswoche)

Die besondere Qualität dieser Lebensphase liegt darin, dass hier Grundlagen des zukünftigen Verhalten gelegt werden. Wir haben uns sehr bemüht, unseren Welpen in dieser Zeit (ab der 3. Lebenswoche bis zur Abgabe) zwecks Sozialisierung ein möglichst breites Spektrum an Erfahrungsräumen anzubieten. Dieses reicht von Geräuschen verschiedenster Art (Haushaltsgeräte, Gartengeräte, Verkehr), über Menschen jeden Lebensalters (vom Kleinkind bis zum Senior), über Hunde verschiedener Rassen und Größen, über ein abwechslungsreiches Angebot im Welpengarten (verschiedene Bodenbeläge, Tunnel, Holzparcous, Wasserbecken, Bällebecken, verschiedenes Spielzeug - immer mal wieder anders angeordnet), über Autofahrten, Tierarztbesuche, Ausflüge in fremde Umgebung (Wald, Wiesen), eine Gewöhnung ans Halsband und erste Kontakte mit der Leine bis hin zur Erkundung und zum Verweilen im Wohnraum. Darüber hinaus werden die Welpen auf den Doppelpfiff mit der Retrieverpfeife konditioniert.

Wir wünschen uns von unseren Welpenbesitzern, dass sie diese sorgsam - mit Herz und Verstand - gesetzten Grundlagen im Sinne der Eigenschaften ihrer Flatcoated-Retriever weiterhin fördern und der Maxime einer Erziehung mit positiver Motivation und liebevoller Konsequenz folgen - dabei ihre Hunde artgerecht beschäftigen und auslasten sowie ein Augenmerk auf die Gesundheit und qualitätvolle Ernährung legen.

22.6.2013 - Tag 56, 07:00 Uhr

Gestern fand die Wurfabnahme unseres B-Wurfes durch einen Verantwortlichen des Zuchtverbandes (ÖRC) statt. Wir freuen uns sehr über das Ergebnis: bei allen Rüden sind die Hoden bereits abgestiegen und alle Welpen haben ein Scherengebiß. Die Haltung und der Zustand der Hündin werden wie folgt beschrieben: "sehr gute Haltung und sehr guter Zustand", den Welpen wird ebenfalls ein "sehr guter" Zustand attestiert und die Aufzucht bekommt eine ergänzende Bemerkung: "sehr liebevolle Aufzucht - bravo." Die Welpen werden nun im österreichischen Hundezuchtbuch ins A-Blatt eingetragen.

 

20.6.2013 - Tag 54, 13:30 Uhr

Schöne Nachrichten: Zugleich mit der heutigen Impfung haben wir alle Welpen noch einmal von unserem Tierarzt untersuchen lassen. Dabei stellte dieser fest, dass bei allen Rüden bereits beide Hoden abgestiegen sind. :-) Wir freuen uns darüber. Die Welpen waren sehr brav, es gab so gut wie keinen Quieker bei dem Pieksen.

20.6.2013 - Tag 54, 07:00 Uhr

Nun befinden wir bereits gegen Ende der 8. Lebenswoche. Es hat ich viel ereignet und die Welpen haben sich weiterhin sehr schön entwickelt. Die Sozialisierung haben wir - wie bereits beschrieben - fortgeführt. Besuche der zukünftigen Besitzer der kleinen Racker haben die letzte Zeit ebenso geprägt wie kleine Ausflüge, Autofahrten, Spaß & Spiel im Welpengarten sowie Besuche anderer Hunde und Menschen verschiedenen Lebensalters.

Auch haben wir die kleinen Flatis vermehrt mit kleinen 'Testeinheien' vertraut gemacht: Dabei haben wir in einer für sie neuen Umgebung a) verschiedene optische und aktustische Reize gesetzt, b) mit verschiedenen kleinen Gegenständen ein Apportierverhalten initiiert (u. a. auch mit einem Minidummy und einer Fasanenfeder),  c) die Begutachtung und Annahme der neuen Umgebung beobachtet und d) kleine Einzelspaziergänge absolviert. 

Die Futtermenge der Mahlzeiten kann sich sehen lassen, die Welpen verdrücken pro Mahlzeit derzeit gut 2 kg BARF. Wir haben sie zudem an ein hochwertiges Trockenfutter gewöhnt, aber (auch schon beim letzten Wurf) festgestellt, dass sie die BARF-Mahlzeiten ganz besonders lieben und auch ausgezeichnet vertragen (das 'output' ist ganz ideal).

Auch administrative Dinge waren und sind natürlich zu tun: Die Unterlagen für die Wurfabnahme habe ich diese Woche an den Zuchtverband geschickt - inkl. Namen für die Ahnentafeln und Chip-Nummern, heute steht die zweite Impfung auf dem Programm und morgen die Wurfabnahme. Die Termine für die Abholung der kleinen Schwarznasen sind ebenfalls ausgemacht.

Da der zweitgeborene Welpe (Rüde dunkelblau) einen größeren Nabelbruch hatte, haben wir diesen letzte Woche behandelt. Der Rüde hat diesen kleinen Eingriff hervorragend überstanden und durfte schon am nächsten Tag wieder mit seinen Wurfgeschwistern beisammen sein. Vier seiner Geschwister haben einen ganz kleinen Nabelbruch, der lt. Auskunft unserer Tierärzte (beide haben dies unabhängig von einander attestiert) im Laufe der nächsten Zeit verwachsen wird.

Die Welpen zeigen sich alle sehr nett und sind schon richtige kleine Persönlichkeiten. Sie laufen freudig zum Zaun des Welpengartens, wenn jemand von uns heimkommt, begrüßen Besucher/innen freudig und lieben den Kontakt und die Beschäftigung mit uns Zweibeinern. Sehr interessant ist, dass sie das Wasser (in den beiden Wasserbecken im Welpengarten) sehr vorsichtig annehmen. In dem flacheren Becken sind sie eher anzutreffen als in der blauen Muschel. Auf unseren (unerschrockenen) Kater Benny würden sie gerne näher zugehen, aber er bleibt lieber ein wenig erhöht auf dem Sofa oder auf einem Stuhl und beobachtet das bunte Treiben der Flatis.

Ein wenig Wehmut macht sich langsam bemerkbar, denn die ersten Welpen verlassen uns nun bald - obwohl ihnen deutlich anzumerken ist, dass sie reif werden für ihr neues Zuhause, für eine dementsprechende Prägung, Erziehung, Ausbildung... Wir schätzen uns sehr glücklich, dass alle Welpen an schöne Plätze gehen dürfen - wenngleich manch eine/r in weiter Entfernung zu uns leben wird. Das Spektrum reicht von Sardinien über Südtirol, Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich bis nach Bayern und Nordrhein-Westfalen.  

 

4. bis 7. Lebenswoche - Prägungsphase (12.5. - 14.6.2013)
→ Sensible Phase (3. bis 15./16. Lebenswoche)

An dieser Stelle gibt es einige Überschneidungen der verschiedenen Phasen. Man spricht auch von der sensiblen Phase, die von der 3. Lebenswoche bis zur 15./16. Lebenswoche andauert bzw. von der Sozialisierungsphase, die von der 4. bis zur 16. Lebenswoche verläuft. Wir beginnen hier mit der Prägungsphase, da diese sowohl Bestandteil der sensiblen Phase auch Bestandteil der Sozialisierungsphase ist.

Eine Prägung ist in dieser Zeitspanne von entscheidender Bedeutung, da sie nur in diesem Zeitfenster möglich ist. Die Welpen werden auf Menschen, Artgenossen, Gerüche, Geräusche und viele andere Einflüsse geprägt. Eine intensive Beschäftigung mit den kleinen Flatis gehört ebenso zu unseren Tätigkeiten, wie die Bereitstellung verschiedenster Erfahrungsräume (siehe dazu Unsere Zucht). In dieser Phase wird die Qualität der Beziehungen zum Menschen ebenso nachhaltig grundgelegt wie Bindungsfähigkeit, Aggressionsbereitschaft, Motivation, Gesellschaftsbedürfnisse und die Fähigkeit zur Eingliederung in eine Gruppe. Lern- und Erfahrungsräume, Abwechslung und Vielfältigkeit von Reizen spielen hierbei eine große Rolle.

Wir legen allergrößten Wert auf eine möglichst optimale Prägung und Sozialisation unserer Welpen. Daher investieren wir sehr viel Zeit und Mühe in die Aufzucht und in die Bereitstellung vielfältiger Erfahrungsräume - ohne die kleinen Hunde zu überfrachten. Auch hier ist mit Maß und Ziel vorzugehen beziehungsweise: mit Herz und Verstand!

Die kleinen Schwarznasen werden zunehmend aktiver und setzen sich verstärkt mir ihrer Umwelt auseinander. Auch ihre Fähigkeiten verändern sich: sie werden schneller, können ihre Bewegungen besser koordinieren und spielen differenzierter mit ihren Wurfgeschwistern. Wir verbringen viel Zeit mit ihnen, z. B. auch in der Welpenbox und lassen uns von den kleinen Rackern 'entdecken.' Sie sollen möglichst viele positive Erfahrungen mit Menschen machen können.

 

8.6.2013 - Tag 42, 17:00 Uhr

Die sechste Lebenswoche neigt sich dem Ende zu. Wie schnell die Zeit vergeht! Unsere kleinen Flatis wachsen und gedeihen. In dieser Woche wurden sie erneut entwurmt. Vor allem aber sind sie jetzt gekennzeichnet: Gestern bekam sie ihren Chip und erhielten ihre erste Impfung - die Puppy-Impfung. Unser Tierarzt kam ins Haus und so konnten die kleinen Racker ihre ersten 'gründlichen' Tierarzt-Erfahrungen in der gewohnten Umgebung machen. Zudem wurden sie allgemein untersucht - unser Tierarzt ist mit dem Zustand der Welpen sehr zufrieden, sie sind alle kerngesund, die Gebißanlage zeigt sich schön korrekt und bei einigen Rüden sind bereits jetzt beide Hoden abgestiegen.

Wir haben den Welpengarten ein wenig erweitert: ein kleines Wasserbecken und eine Autorampe ermöglichen neue Erfahrungen. Die Autorampe wurde sofort intensiv genutzt, bei dem Wasserbecken sind die Welpen derweil noch etwas zurückhaltend. Nun nehmen wir auch immer wieder einzelne Welpen für einige Zeit mit ins Haus, damit sie lernen auch alleine - ohne ihre Wurfgeschwister - die eine oder andere Erfahrung zu machen.

Besucher verschiedenen Alters kommen ebenfalls regelmäßig - von kleinen Kindern bis Senioren. Auch der erste rudelfremde Hund kam bereits zu Besuch: Halbschwester Anny (Flat Diamond's Another Fancy Fairy) mit ihrem Zweibeiner Valentin. Anny wurde neugierig beschnüffelt und von den lieben Kleinen herzlich begrüßt.

So langsam kommt eine erste, leise Wehmut auf, denn die Termine für die Abgabe der Welpen sind bereits in Planung. Es sind einfach 'unsere Kinder' und wir wünschen uns für sie ein wunderbaren Flati-Leben mit lieben Menschen, die sie artgerecht auslasten und mit positiver Motivation sowie liebevoller Konsequenz erziehen. Es ist ein schöner Trost, dass ein Mädchen aus diesem Wurf unser Rudel erweitern und unser Leben bereichern wird.

2.6.2013 -Tag 36, 15:00 Uhr

Beginn der sechsten Lebenswoche. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Die kleinen Schwarznasen sind hochmobil und sehr gerne draußen. Wenn Zweibeiner kommen, werden sie mit großer Freude empfangen. Ich muss nicht dazu sagen, dass alles Neue gerne ausprobiert wird: Ein Tunnel, Holz zum Balancieren, ein kleines Bällebecken und alles immer mal wieder anders arrangiert sorgt für Abwechslung im Welpanalltag - nachdem das Wetter es nicht tut! Die Welpen sind sehr gerne draußen und laufen auch bei Regen immer wieder in der Wiese des Welpengartens herum, lösen sich dort und gehen auf Entdeckungstour.

Die erste Autofahrt und einen ersten Tierarztbesuch haben sie in dieser Woche absolviert. Wir fuhren zwei Mal mit Quincey und Geronimo zum Tierarzt und haben immer einige Welpen mitgenommen - eine Begleitung durch die erwachsenen Hunde ist sehr beruhigend für diese aufregende Ereignis. Sie waren sehr brav und schliefen auf der Rückfahrt sofort ein.

30.5.2013 - Tag 33, 9:40 Uhr

Wir haben noch immer kühles und unwirtliches Wetter, es will einfach nicht schöner werden. Kein Problem für uns, wir haben uns darauf eingestellt: Auf der Terrasse, die direkt ins Wohzimmer führt, stehen eine Flybox und ein Zimmerkennel und ein Korb. Alles ist mit Vetbeds und Wärmflaschen ausgestattet. Verschiedenes Spielzeug darf natürlich nicht fehlen und auch das Holzhäuschen bietet (wie schon berichtet) einen feinen Unterschlupf. Darüber hinaus haben wir unser Wohnzimmer welpengerecht hergerichtet, mit Vetbeds, verschiedenen Körben, Zeitungen, Spielsachen... So haben die kleinen Flatis mehrere Optionen: Da die Tür zur Terrasse immer offen steht, können sie jederzeit ins Wohnzimmer, um dort zu schlummern, zu spielen usw. Oder sie bleiben draußen und nutzen die Angebote, die sich dort bieten. Wenn wir sehen, dass ein Welpe nach einem Schläfchen munter wird, bringen wir ihn sofort hinaus, damit er lernt sich dort zu versäubern - ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Stubenreinheit.

Ich kann nur sagen, wir genießen die Zeit mit diesem wunderbaren Wurf und freuen uns über jeden Entwicklungsschritt. Seit einigen Tagen fressen die Welpen komplett eigenständig und nun auch festere Nahrung: Heute gab es zum Frühstück etwas sehr Gustiöses - ungeputzte, rohe Kutteln... sehr gesund und offensichtlich äußerst schmackhaft! Die kleinen Racker genossen diese Mahlzeit sehr!

Die Zähnchen kommen immer mehr und sind sehr spitz - nichts ist vor ihnen sicher! Besonders gerne werden unsere Zehen und Finger angeknabbert, aber auch gnadenlos die Wurfgeschwister: Die Ohren und die kleinen Ruten scheinen besonders einladend zu sein. Auch Geronimo wird neugierig beschnuppert, abgeschleckt und beknabbert, was ihm hie und da ein Grummeln entlockt - vor allem, wenn die Welpen an seinen Ohren an seiner Rute oder seinem langen Fell ziehen. Auf diese Weise lernen die kleinen Schwarznasen, wie man sich erwachsenen Hunden gegenüber zu benehmen hat.

Quincey sozialisiert ihre Kinder souverän, ruhig und liebevoll. Wenn zwei streiten oder heftig gequiekt wird, geht sie zu ihnen und splittet das Jungvolk sanft mit ihrem Fang. Sie dürfen immer mal wieder bei ihr trinken, aber die Intervalle werden länger. Wir sind bereits bemüht, die Welpen an einen Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen. Die letzte Mahlzeit gibt es zwischen 21 und 22 Uhr, dann betreten wir das Welpenzimmer erst wieder in den Morgenstunden, zwischen 5 und 6 Uhr, um sie zur Morgenmahlzeit hinaus in den Welpengarten zu begleiten. In der Nacht geht Quincey ein- bis zweimal zu ihren Kindern, um sie trinken zu lassen. Sollen die kleinen Flatis in der Nacht anhaltend quieken oder jammern, würden wir natürlich nachsehen und sie im Bedarfsfall füttern - aber das war bisher noch nicht der Fall.

26.5.2013 - Tag 29, 19:30 Uhr

Eine sehr spannende Woche liegt hinter uns: Wir verbrachten sehr viel Zeit mit den kleinen Flatis draußen im großzügig angelegten Welpengarten. Das unwirtliche Wetter mit teilweise recht niedrigen Temperaturen, Wind und Regen hat uns davon nicht abgehalten, denn wir haben eine feines Holzhäuschen im Welpengarten, das vor Wind und kühlen Temperaturen schützt - es wird zudem mit Vetbeds und Wärmflaschen ausgestattet. Die kleinen Racker können jederzeit ins Freie, um sich zu versäubern, um mit ihren Wurfgeschwistern zu spielen oder um auf Erkundungstour zu gehen - sie nehmen ihre neuen Erfahrungsräume gerne an. Es ist die reinste Freude, ihnen dabei zuzusehen.

Zudem hatten wir regen Besuch von unseren zukünftigen Welpenbesitzern. So können die kleinen Schwarznasen schon jetzt viele nette Menschen verschiedenen Alters kennenlernen. Wir dosieren diese Besuche natürlich, damit es den Babys nicht zu viel wird. Quincey freut sich über jeden Besuch und begrüßt ihn mit freudigem Rutenwedeln... Geronimo ebenso. Er trägt es mit Fassung, dass sich so viel um Quincey's Sprösslinge dreht.

Quincey hat begonnen, mit ihrem Nachwuchs zu spielen. Sie bietet immer wieder Spielzeug an, legt sich bei den Welpen auf den Rücken (Spielaufforderung) oder spielt mit ihren Pfoten bzw. mit ihrem Fang mit ihnen. Die Welpen spielen zunehmend mit ihren Wurfgeschwistern und knabbern sie teilweise gnadenlos überall an - mit ihren spitzen Zähnchen. Da hören wir schon mal den einen oder anderen Quieker - dieses Verhalten ist natürlich sehr wichtig ist für die Entwicklung der Beißhemmung.

Die Kleinen werden immer aktiver und auch sicherer auf ihren Beinchen. Sie bleiben tagsüber länger bzw. öfter wach, entfernen sich für das Versäubern sehr brav von ihrem Ruhe- und Schlafplatz und können feste Nahrung immer besser auch alleine aufnehmen. Heute gab es die 18-Uhr-Mahlzeit bereits für alle aus einem eigenen kleinen Futternapf. Diese Mahlzeiten bestanden aus faschiertem Rinds- oder Hühnerfleisch, dass ich mit Reis oder Kartoffeln, Gemüse- oder Obstflöckchen sowie etwas Bierhefe und Öl angereichert habe. Auch haben wir die Welpen erneut entwurmt und ihnen noch einmal die Krallen gestutzt.

Wir sind rundum glücklich mit den Kindern von Quincey & Feltis und genießen jeden Tag mit ihnen. Es ist sehr spannend, rührend, lustig und schön, ihre Entwicklung tagtäglich miterleben zu dürfen.

19.5.2013 - Tag 22, 20:30 Uhr

Die Welpen haben - wie bisher - sehr gut an Gewicht zugenommen und sich auch in Bezug auf ihre Fähigkeiten sehr schön entwickelt.

Zwei sehr spannende Tage liegen hinter uns. Die kleinen Racker durften bei dem herrlichen Wetter gestern das erste Mal in den Welpengarten und bekamen auch ihren ersten Besuch! Damit der Welpengarten von Beginn an möglichst positiv besetzt ist, bekamen die Welpen dort gestern zuerst einmal eine ordentliche Portion Frischkäse serviert - wir können uns wohl vorstellen, dass dieses Angebot äußert positiv quotiert wurde. Wir stellen die Teller mit dem Frischkäse auf die Terrasse und trugen die ganze Rasselbande einzeln hinaus. Nach dem großen Fressen setzten wir sie in die angrenzende Wiese, damit sie sich ggf. lösen können - auch dieses 'Angebot' wurde eifrig genutzt. :-) Nach diesen Anstrengungen war ein Schläfchen fällig - unter dem Schatten spendenden Kindertrampolin.

Quincey war die ganze Zeit in der Nähe ihrer Babys und hatte alles im Auge. Sie legte sich immer wieder zu ihnen unter das Trampolin und ließ sie an die 'Milchbar.' Ab und zu legte sie sich auch auf den Rücken und bot sich ihren Kindern zum Spielen an. Und Geronimo durfte zum ersten Mal näher an die Welpen heran - Quincey gestattete ihm, dass er sich unter dem Trampolin ein wenig in ihre Nähe legte.

Kleine Wasserschalen haben wir ebenfalls aufgestellt und die ersten Trinkversuche wurden gestartet. Das war sehr nett mit anzusehen, denn auch Wasser trinken will gelernt sein! Da patschte schon mal die eine oder andere Pfote in das Wasser oder der Fang geriet ein wenig zu tief hinein...

Die Welpen waren sehr relaxed und komplett unerschrocken - trotz der neuen Umgebung inkl. aller dazugehörigen Geräusche (z. B. Straßenverkehr oder Gartengeräte von Nachbarn). Wir haben viele ihnen vertraute Gegenstände mit in den Garten genommen: Vetbeds aus der Welpenbox, die Wärmflaschen, Leintücher und Spielzeuge.

Zudem kamen gestern und heute die ersten zukünftigen Besitzer unserer Welpen auf Besuch. Ruhe- und Schlafzeiten der Babys wurden selbstverständlich berücksichtigt. Sie wurden erst dann ein wenig gestreichelt oder näher betrachtet, als sie munter wurden. Sie sind ja jetzt doch noch recht klein und werden erst in den nächsten Tagen und Wochen so richtig aktiv und bleiben dann auch länger munter.

Auch heute bekamen die Welpen wieder eine Mahlzeit draußen im Welpengarten, obwohl das Wetter nicht so einladend war wie gestern. Daher blieben wir mit ihnen nur zwei Stunden draußen - es wurde kühl, windig und regnerisch. Wenn sie etwas kräftiger und robuster sind, bleiben wir mit ihnen bei jedem Wetter draußen. Das ist gut möglich, da wir über einen großen überdachten Terrassenbereich verfügen und möchten, dass sie die verschiedensten Wetterlagen gewohnt sind.

 

3. Lebenswoche - Übergangsphase (11. - 17.5.2013)   

Das Nervensystem entwickelt sich sozusagen entlang des Körpers, beginnend beim Kopf. Dort sind die elementarsten Sinnesorgane sowie das Gehirn angesiedelt. Der Welpe kann zunächst lediglich Pendelbewegungen mit dem Kopf ausführen und mühsam vorwärts robben. In einem nächsten Schritt kann das Hundekind den Kopf positionieren und halten, dann die Vorderbeine aufstellen und die Hinterbeine nachziehen, bevor auch diese aufgestellt werden können. Am Ende der dritten Lebenswoche sind die Welpen in der Lage zu hören, zu sehen, Wärme zu regulieren, ihre  Muskulatur zu koordinieren, bereits erste eigene Neugier zu befriedigen sowie sich eigenständig zu lösen. Zudem entwickelt sich das Milchgebiss, die ersten Zähnchen zeigen sich und sind sehr spitz. Die Entwicklung des Milchgebisses dauert etwa bis zum vierten Lebensmonat an. Erste Spielchen mit den Wurfgeschwistern lassen sich ebenso beobachten wie Knabberversuche anderer Art.

17.5.2013 - Tag 20, 13:10 Uhr

Gestern stellten wir fest, dass sich die Gewichtszunahme der Welpen verringert und Quincey zugleich kürzere Säugephasen sowie längere Pausen zwischen den Säugesequenzen einlegt. Das nahmen wir zum Anlass, mit der Zufütterung zu beginnen. Gespannt waren wir natürlich, wie die Babys ihre erste 'feste' Mahlzeit annehmen würden. 55 Mini-Bällchen (erst mal 5 Stück pro Welpe zum Beginnen) bzw. Häufchen aus Rindsfaschiertem waren schnell hergerichtet. Nach der Reihe nahm ich die Welpen einzeln aus der Welpenbox zu mir auf den Schoß und fütterte sie von Hand - eine weitere positive Erfahrung von Menschenhänden! Kaum erschnüffelten die kleinen Schwarznasen, was sich Gutes vor ihrer Nase befand, waren sie nicht mehr zu halten und verzehrten begeistert und in Windeseile ihre kleine Mahlzeit. Als die ganze Mannschaft versorgt war, verfielen sie recht flott in einen feines Verdauungsschläfchen.

Heute bekamen die kleinen Racker bereits in der Früh eine Mahlzeit: Frischkäse. Diesen servierte ich ihnen auf einem kleinen, flachen Teller sowie auf einer rutschfesten Unterlage, so dass Teller und Flatis ihren Halt nicht verlieren konnten. In kleinen Gruppen zu zweit bzw. zu dritt bekamen sie diese Mahlzeit außerhalb der Welpenbox serviert. Wir können uns sicher alle vorstellen, dass die Welpen dieses Angebot nur zu gerne angenommen haben. Am frühen Nachmittag bekommen sie heute eine zweite Frischkäse-Mahlzeit.

Da die Welpen immer mobiler, aktiver und neugieriger werden, habe ich heute Vormittag den Welpenauslauf hergerichtet und geöffnet. Zudem sind neue Elemente dabei: ein kleiner Zimmerkennel, ein Hartschalenkorb mit Vetbed, ein weicher Korb mit Decke und verschiedenes Spielzeug. Beide Bereiche der Welpenbox sind ergänzend zur Hälfte mit Zeitungen ausgelegt (zum Versäubern) und inkludieren Vetbeds. Die geöffnete Klappe ist der Übergang. Jetzt können die Welpen ihren Erfahrungshorizont erweitern. Sie haben sich bereits auf beide Bereiche verteilt und erkunden die neuen Elemente immer wieder.

16.5.2013 - Tag 19, 07:20 Uhr

Die kleinen Racker werden täglich mobiler. Es ist herrlich mit anzusehen, wie ihre Aktivität und Neugier zunimmt - vor allem in Bezug auf die Erkundung der Umgebung und in Bezug auf die Spiele mit den Wurfgeschwistern. Ihre Fähigkeiten zu gehen, das Gleichgewicht im Sitzen und Stehen zu halten, haben sich gefestigt. Auch das Gehör und die Sehkraft zeigen eine Steigerung, denn die Reaktionen der kleinen Flatis auf akustische und optische Reize erfolgen prompter und zielgerichteter.

Alle Babys nehmen schön an Gewicht zu - sie tragen inzwischen die Welpenhalsbänder der Größe 2. Allerdings sind wir mit Wochenbeginn dazu übergegangen, Säugegruppen zu bilden, da die stärkeren Welpen aufgrund ihrer körperlichen Konstitution die smarteren Wurfgeschwister leichter auf die Seite drängen beim Trinken. Quincey hat 9 Zitzen und 11 Welpen zu versorgen! Daher kontrollieren wir mehrmals täglich das Gewicht und legen jene Welpen, die eine geringere Gewichtszunahme zeigen und ein - im Vergleich zu den Wurfgeschwistern - geringeres Gewicht aufweisen, an die unteren Zitzen an, die besonders viel Milch haben. Umgekehrt gibt es zeitgleich für die Wurfgeschwister, die viel an Gewicht zugenommen haben und ein höheres Gewicht aufweisen, Wartezeiten. Das funktioniert - Tag und Nacht - sehr gut, da Quincey ihre Sprösslinge schön lange säugt und keinerlei Probleme am Gesäuge hat. So können alle Welpen sehr gut mit Muttermilch versorgt werden. Das ist bei einem großen Wurf keine Selbstverständlichkeit. Dennoch werden wir in den nächsten Tagen mit der Zufütterung beginnen. Dazu beobachten wir die Gewichtsverläufe aller Welpen und das Verhalten der Mutterhündin sehr genau. Da die Kleinen sehr aktiv sind und permanent wachsen, benötigen sie viel Energie. Um die Mutterhündin zu entlasten und kontinuierlich eine ausreichende Nahrungszufuhr zu gewährleisten, ist ein baldiges Zufüttern sinnvoll und notwendig. Da die Welpen mit ihrem Fang schon sehr geschickt sind und zudem bald ihre dritte Lebenswoche vollendet haben, werden wir mit 'fester' Nahrung zufüttern - keinesfalls mit industriell produzierter Welpenmilch. Wir werden berichten! :-)

Gestern haben wir begonnen, den Welpengarten einzurichten: Wir haben uns entschlossen aufgrund des großen Wurfes auch einen 'standesgemäß' großen Welpengarten zu bauen. Er ist bereits eingezäunt und zählt ca. 200 m². Zuvor stellten wir dort unser Kinderbaumhaus (ist wie ein Hochsitz gebaut) auf, das den Welpen einerseits etwas Schatten und andererseits eine Spielmöglichkeit bietet. Das große Kindertrampolin haben wir ebenfalls dort platziert, da es für die kleinen Flatis als größerer Schattenspender und für Quincey als Möglichkeit für einen erhöhten Rückzug fungiert - von dort kann sie ihren Nachwuchs schön im Auge behalten und sich zugleich ein wenig erholen. Alle weiteren Elemente werden wir nach und nach dort platzieren - keinesfalls alle zugleich, denn die kleinen Racker sollen ihre Erfahrungen Stück für Stück machen dürfen - sie können ja gar nicht alles auf einmal verarbeiten. Je nach Wetter können sie im Laufe der vierten, spätestens mit Beginn der fünften Lebenswoche tagsüber hinaus in den Welpengarten - niemals unbeaufsichtigt natürlich, es ist immer jemand von uns da. Schließlich lieben sie Gesellschaft wie wir wissen... :-)

 

12.5.2013 - Tag 15, 17:20 Uhr

Einige Entwicklungsschritte bis zum Beginn der dritten Lebenswoche: Unsere kleinen Flatis begannen inzwischen, auf Geräusche zu reagieren und hoben ihre Köpfchen bzw. richteten sich auf, wenn wir z. B. die Tür zum Welpenzimmer geöffnet haben, das Fenster zum Lüften öffneten oder Zeitungen für die Welpenbox herrichteten. Das Öffnen der Augen hat ebenfalls begonnen - eine schemenhafte Sichtweise dürfte ihnen zum jetzigen Zeitpunkt möglich sein und eine 'zielgerichtete Sicht' muss erst noch entwickeln, denn die Welpen 'tasten' sich noch immer auch mit Hilfe ihres Köpfchens und Körpers durch die Welpenbox. Auch wenn wir sie aufheben zum Wiegen oder wenn wir sie umbetten (für die Zeit der Reinigung der Welpenbox) bzw. etwas auf dem Arm halten, erkunden sie uns eingehend mit ihrem Köpfchen - vorzugsweise mit der Nase und dem kleinen Fang.

Die ersten noch wackeligen Steh- und Gehversuche wurden bis dato bereits um einiges sicherer - dennoch können die kleinen Racker ihr Gleichgewicht noch nicht allzu lange halten und kugeln immer mal wieder seitlich um oder landen auf ihrem Hintern.

Inzwischen benötigen wir jede Menge Zeitungen, denn die mit Zeitungen ausgelegte Versäuberungsecke (in der Welpenbox) wird gerne angenommen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Welpen aktiv von ihrem Vetbed zum Zeitungspapier begeben...

Erste Spielversuche mit Wurfgeschwistern konnten wir ebenfalls beobachten - die Welpen knabbern beispielsweise an den Ohren ihrer Geschwister oder spielen mit ihren Mäulchen.  Auch nagen sie an Gegenständen in der Wurfbox, z. B. an den Plüschhüllen der Wärmflaschen. Aus diesem Grunde lege ich ihnen jetzt kleine Welpenspielzeuge in die Welpenbox.

Enorm ist die Gewichtsentwicklung: Mit Ende der zweiten Lebenswoche haben die meisten Welpen ihr Geburtsgewicht nahezu verdreifacht. Der dunkelblaue Rüde ist mit seinen 1.470 g am schwersten, das rote Mädchen mit 900 g am leichtesten. Ich bin sehr froh, dass Quincey ihre zahlreiche Welpenschar noch immer allein und ohne Zufüttern so souverän versorgt. Ihr geht es auch gesundheitlich sehr gut, sie frisst gerne und viel, liebt ihre täglichen Spaziergänge und hat keinerlei Probleme am Gesäuge. Erstaunlich finde ich, wie sie sich ihre 'Auszeiten' holt. Denn sie verlässt immer wieder ihre Welpen - auch für längere Zeit - und ruht im Hausflur, vor der Welpenbox oder im Garten. Vor dem Säugen betritt sie die Welpenbox, die Welpen bemerken das, werden munter und aktiv, stehen auf und verrichten zunächst ihr kleines Geschäftchen. Erst danach legt sich Quincey nieder, um die quirlige Bande zu füttern. Sie wechselt auch die Seiten...

1. und 2. Lebenswoche - Neonatale Phase (27.4. - 10.5.2013)

Welpen sind Nesthocker und benötigen daher eine intensive Brutpflege seitens der Hundemutter. Unsere Aufgabe besteht darin, für eine optimale Pflege der Hündin und eine ideale Umgebung der Welpen zu sorgen. Die Hygiene spielt eine sehr große Rolle. So wird das Welpenzimmer und die Wurfbox mehrmals täglich gründlich gereinigt. Kommt Quincey vom Garten zurück, wird sie ebenfalls zunächst einmal gesäubert. Auch muss die Temperatur im Welpenzimmer hoch genug sein, da die Welpen ihre Temperatur noch nicht regulieren können. Wir haben ca. 25 °C.

Die Welpen beschränken sich in dieser Phase primär darauf, Milch aufzunehmen und viel zu schlafen. Sie können bereits Wärme empfinden, was dazu führt, dass sie im Lager eng bei der Mutter und bei den Geschwistern bleiben. Zudem können die Welpen mit ihrer Wärmeempfindung das Gesäuge der Mutter leichter finden, da dieses wärmer ist als die übrigen Körperbereiche. Charateristisch für diese Phase ist die Pendelbewegung des Kopfes bei der Suche nach der Milchquelle. Dabei sind Wärmesensoren relevant, die sich im Kopfbereich der Welpen befinden.

Zusammenfassend: Die Welpen können in der neonatalen Phase Wärme empfinden und Pendelbewegungen mit dem Kopf ausführen sowie sich robbend vorwärts bewegen. Die Hundekinder können noch nicht sehen, hören, ihre Wärme noch nicht regulieren und sich noch nicht lösen. Letzteres löst die Mutterhündin aus, indem sie ihre Welpen beleckt.

6.5.2013 - Tag 10, 20:50 Uhr

Wir haben  die Welpen gewogen, Quincey hat sie gefüttert und jetzt herrscht eine wunderbare Ruhe im Welpenzimmer. Die kleinen Flatis schlummern - manche bei einer Wärmflasche, andere eng an ihre Wurfgeschwister gekuschelt und vereinzelt liegen sie für sich. Einige haben heute die 1000-Gramm-Marke geknackt! Der dunkelblaue Rüde wiegt 1080 g, sein grüner Bruder 1060 g. Andere nähern sich langsam ihrem ersten Kilo - das erstgeborene Mädel wiegt 970 g, das hellrosa Mädel wiegt 940 g und das lila Mädel wiegt 950 g. Das rote Mädchen bleibt mit 690 g unser Leichtgewicht. Alle haben mind. 60 g zugenommen von gestern auf heute, einige 100 g und der dunkelblaue Rüde 140 g. Ich bin sehr froh darüber, denn Quincey hat mit 11 Welpen wirklich keine kleine Kinderschar zu versorgen!

Inzwischen machen wir mit ihr 2 Mal pro Tag einen Spaziergang. Abwechslung und Bewegung tun ihr sehr gut. Natürlich sind wir nicht sehr lange unterwegs und meiden Wege, wo viele Hunde gehen. Die Futterrationen, die sie verspeist, sind enorm: es sind insgesamt gut 2 bis 2,5 kg/Tag - ohne, dass ihr diese anzusehen sind! Sie braucht sehr viel qualitätvolle Nahrung, damit sie ihren Nachwuchs bestens versorgen kann. Geronimo profitiert auch davon, denn bei jeder ihrer Mahlzeiten bekommt auch er eine Kleinigkeit - damit er sich nicht allzu vernachlässigt fühlt.

Seit gestern haben wir gut die Hälfte der Wurfkiste dick mit Zeitungen ausgelegt. Dieser Zeitungsbereich ist die Versäuberungsecke bzw. soll es werden. Denn das müssen die Babys erst noch lernen. Da Hunde sehr reinlich sind und sich ihre Schlaf- und Ruheplätze sauber halten möchten, ist dieser Zeitungsbereich der erste Schritt in Richtung Stubenreinheit. Derweil funktioniert das noch nach dem Motto 'Versuch und Irrtum', aber es wird nicht lange dauern, dann können die kleinen Racker das hervorragend. Bereits von den Welpen 'verwendete' Zeitungen werden sofort entfernt und durch saubere ersetzt.

Bereits seit gestern machen viele Welpen bereits ihre ersten wackeligen Steh- und Gehversuche. Sie bemühen sich, ihre Läufe möglichst kraftvoll gegen den Boden zu stemmen und dann vorwärts zu kommen. Das gelingt einigen inzwischen schon sehr gut, sie sind schon recht flott unterwegs und legen bereits längere Strecken in der Wurfbox zurück. Es ist herrlich, ihre Entwicklungsschritte zu beobachten - und erstaunlich, wie geschickt sie sind!

4.5.2013 - Tag 8, 13:30 Uhr

Die erste Lebenswoche unserer B-Welpen ist vorüber. Sie haben sich prächtig entwickelt, schön an Gewicht und Mobilität zugelegt. Vor zwei Tagen haben wir ihnen das erste Mal die Krallen geschnitten, damit sie Quincey beim Trinken nicht wehtun. Zwei Buben, der grüne und der dunkelblaue (Sternband) haben mit 800 g am meisten Gewicht. Das rote Mädchen ist derzeit mit 570g die zarteste im Wurf. Was die Mobilität betrifft, so robben die kleinen Racker zügig vorwärts zur Milchquelle, zu ihren Geschiwsterchen, zu den Wärmflaschen oder einem sonst angenehmen Platz. Manche liegen sehr gerne unter dem Welpenschutz.

Quincey verlässt die Wurfbox immer öfter für längere Zeit, um sich zwischendurch zu regenerieren. Sie liegt dann vor der Wurfbox oder in dem zweiten Teil der Wurfbox, dem Welpenauslauf. So hört und sieht sie ihren Nachwuchs und kann sich gleich wieder kümmern... Gerne geht sie auch zwischendurch mal für länger in den Garten und genießt die feine Wiese oder die kühlenden bzw. wärmenden Steine der Terrasse. Auch kurze Spaziergänge tun ihr sichtlich gut.

Insgesamt herrscht eine wunderbare Ruhe im Rudel. Die kleinen Flatis schlafen viel und sind nach dem Säugen durch die sehr nahrhafte Muttermilch auch für einige Zeit satt und zufrieden. Sie recken und strecken sich, liegen über- und nebeneinander oder bei den Wärmflaschen - manchmal auch eine Zeit lang für sich allein. Wir sorgen natürlich dafür, dass keinerlei Hektik aufkommt und empfangen erste Besucher/innen erst nach der vollendeten 3. Lebenswoche. Während der Aufzucht widmen wir uns besonders intensiv und umfassend den Welpen und unserer Hündin. Geronimo bekommt natürlich auch seine Aufmerksamkeit, ganz besonders von seinem Herrchen. Quincey erlaubt ihm inzwischen, dass er im Welpenzimmer ein- und ausgehen und sich auch dicht zur Wurfbox legen darf. Er genießt das. :-)

Heute haben wir alle bei uns im Haushalt lebenden Tiere entwurmt: die Welpen, Quincey, Geronimo und die beiden Kater.

30.4.2013 - Tag 4, 08:40 Uhr

Es geht dem quirligen Rudel und Quincey sehr gut. Die Welpen nehmen brav an Gewicht zu und sind sehr vital. Am meisten wiegt unser blauer Rüde (Sternband), er brachte gestern Abend stolze 600 g auf die Waage. Unser 'Leichtgewicht' ist das Mädl mit dem roten Band, es wog gestern Abend 430 g. Die kleinen Flatis robben sehr eifrig zur Milch- oder Wärmequelle - übereinander, untereinander kreuz und quer. Quincey liegt nun auch ab und zu mal vor der Wurfbox und möchte auch öfter hinaus. Tägliche kleine Spiele im Garten tun ihr sichtlich gut. Sie sorgen für etwas Abwechslung und die Bewegung hilft bei der Regenerierung der Organe.

28.4.2013 -  Tag 2, 21:30 Uhr

Quincey versorgt gerade ihre Babys in der frisch gereinigten und mit neu gemachten Wärmflaschen ausgestatteten Wurfbox. Zuvor haben wir die Gewichte der Welpen kontrolliert und geschaut, bei wem der Rest der Nabelschnur bereits abgefallen ist. Alle Welpen haben an Gewicht zugenommen und 6 von ihnen (3 Mädchen und 3 Burschen) haben heute ihre restliche Nabelschnur verloren. Als ihre lieben Kleinen schliefen, ging Quincey heute Nachmittag ein wenig länger in den Garten und ließ sich auch von mir zu einem 5-Minuten-Spaziergang sowie zu einem kleinen Spiel 'überreden.' Etwas Abwechslung tat ihr sichtlich gut. Sie bekommt 5 - 6 Mahlzeiten verteilt über den Tag (und die Nacht), die sie alle gerne annimmt und gut verträgt.

27.4.2013 - Tag 1, 20:45 Uhr

Der erste Tag mit unseren B-Welpen geht nun langsam zu Ende. Quincey kümmert sich sehr fürsorglich, gelassen und unaufhörlich um ihren Nachwuchs. Sie verlässt das Welpenzimmer nur für sehr kurze Zeit, um sich zu lösen. Anschließend eilt sie zurück. Quincey frisst seit beendeter Geburt wieder und bekommt vier Mahlzeiten am Tag, denn als säugende Hündin von 11 vitalen Kindern muss sie natürlich ausreichend Nährstoffe haben. Spannend wurde es heute Abend, als wir die Welpen gewogen haben. Wir wollten feststellen bzw. sicherstellen, dass jede/r einzelne von ihnen zugenommen hat. Da dies der Fall ist, sind wir sehr erleichtert. Die kleinen Flatis haben es alles geschafft, sich ausreichend an Mamas Milchbar zu laben und Quincey wiederum hat es geschafft, alle gut zu versorgen. Es ist ein schönes und friedliches Bild, mit dem wir den heutigen Tag ausklingen lassen: Die Welpenschar liegt friedlich in der Welpenbox, angekuschelt an die Mama, die Wurfgeschwister oder die bereit gelegten Wärmflaschen. Da ich im Welpenzimmer nächtige, darf ich hoffentlich viele dieser Momente genießen.

27.4.2013 - Ankunft des B-Wurfes

Die Welpen unseres B-Wurfes wurden am 26. und 27. April 2013 geboren. Es sind 6 vitale Mädchen und 5 vitale Buben. Unser Dank gilt Anke, die uns ihren wunderbaren Rüden Feltis von Rethwischhöh als Deckrüden zur Verfügung gestellt hat

Quincey & ihre B-Welpen am ersten Tag

Zum Verlauf der Geburt: Am 26.4. begann um 03:30 Uhr die Eröffnungsphase. Diese war vor allem durch stärkeres und länger andauerndes Hecheln gekennzeichnet, das sich abgewechselt hat mit einer schnelleren Atmung. Auch war ein vermehrter Drang im Garten vermeintliche Wurfhöhlen zu graben stärker als zuvor und Quincey musste häufiger hinaus, um sich zu lösen. Diese Phase dauerte bis 20:15 Uhr an. Um 20:15 begannen deutlich sichtbar die ersten Presswehen, so wurde die Austreibungsphase eingeleitet. Zunächst kamen die Wehen in größeren Abständen und weniger ausgeprägt als später. Um 22:30 Uhr verlor Quincey Flüssigkeit, was anzeigt, dass die Fruchtblase mit einem Welpen jederzeit kommen müsste. Es dauerte jedoch, wir riefen sofort unseren Tierarzt an. Natürlich wussten wir, dass wir noch max. 30 Minuten Zeit hatten, er machte sich jedoch sofort auf den Weg zu uns. Wir waren voller Sorge, da Quincey eine Presswehe nach der anderen hatte, jedoch kein Welpe zu sehen war - nicht einmal im Ansatz. Wir tasteten und stellten fest, das dieser erste Welpe eine (leichte) Querlage hatte. Sehr häufig führt eine Querlage zu einem Kaiserschnitt. Uns war klar, das ein Kaiserschnitt mit so vielen Welpen ein hohes Risiko war. Beruhigend war, dass der Tierarzt bereits unterwegs war und in wenigen Minuten bei uns sein würde. In der Zwischenzeit haben wir den Welpen manuell gedreht, sehr behutsam, Schritt für Schritt. Und schließlich haben wir ihn mit jeder Presswehe ein Stück weit hinaus 'geschoben'. 10 Minuten später, um 22:40 Uhr erblickte der erste Welpe unbeschadet das Licht der Welt und die weitere Geburt nahm ihren Lauf. Und unser Tierarzt konnte den Heimweg antreten... Wir waren unendlich erleichtert! Es war ein Mädel mit stattlichen 420 g. Auch der zweite Welpe machte es ein wenig spannend, denn die Fruchthülle mit íhm kam einige Male zum Vorschein und verschwand einige Male wieder im Inneren unserer Hündin. Dennoch ließ er nicht lange auf sich warten, nur 11 Minuten nach dem ersten Mädel erblickte unser stärkster Welpe (Nr. 2) mit einem Gewicht von 490g das Licht der Welt. Es war ein Bube. Die nächsten beiden Welpen kamen in kurzen Abständen und vollkommen problemlos zur Welt: um 23:18 gebar Quicney einen stattlichen Rüden mit 480g (Nr. 3), nur 14 Minuten später wieder ein Mädel mit 350g (Nr. 4) - sie ist (bisher) das Leichtgewicht in diesem Wurf. Anschließend benötigte Quincey eine Pause. Eine Stunde und 37 Minuten später, um 01:08 Uhr brachte Quincey vollkommen problemlos ein Mädel mit 390 g zur Welt (Nr. 5) und nur 17 Minuten später, um 01:25 Uhr, wieder einen Buben mit 370 g (Nr. 6). Es folgte eine 'Pause' von 50 Minuten, bevor der nächste smarte Rüde komplikationslos mit 370 g das Licht der Welt erblickte. (Nr. 7). Um 02:50 folgte der nächste kleine Rüde mit 400 g (Nr. 8). Eine Stunde später, um 03:50 Uhr, folgte das nächste Mädel mit 390 g (Nr. 9). Und nur 20 Minuten darauf, um 04:10 Uhr, gebar Quincey ein weiteres Mädchen (Nr. 10). Nun brauchte es bis 06:10 Uhr, bis Quincey den nächsten Welpen (Nr. 11) auf die Welt brachte. Mit sehr großem Bedauern mussten wir allerdings feststellen, dass es diese Hündin nicht geschafft hatte: diese kleine Hündin hatte keine Überlebenschance, da sie bereits verstorben war. Unsere Reanimation hat nicht geholfen. Es war der vorletzte Welpe. Mit großer Erleichterung kam dann um 7:22 Uhr das sechste Mädchen (Nr. 12) zur Welt. Auch wenn es uns sehr leid ist um die verstorbene kleine Hündin, so sind wir sehr dankbar, dass Quincey problemlos 11 vitalen kleinen Flatis das Leben geschenkt hat und alle wohlauf sind.